Bad Goisern Kath. Kirche Vollgeläute
Röm.-Kath. Pfarre Bad Goisern
Pfarrkirche Bad Goisern
Filialkirche St. Agatha
Zeiten
Sonntagsmessen: Pfarrkirche Bad Goisern: 9.30 und 19.00 Uhr
Filialkirche St. Agatha: 8.00 Uhr
Bürostunden in der Pfarrkanzlei:
Montag und Donnerstag von 9 - 11 Uhr
Pfarrkirche zum „Hl. Martin“ Bad Goisern
Röm.-kath. Pfarre Bad Goisern
Geschichtliches Bis zur Aufhebung des Benediktinerinnenstiftes Traunkirchen im Jahre 1573 ernannten die Äbtissinnen die Pfarrer. Die Goiserer Pfarre war die Mutterpfarre des inneren Salzkammergutes. Bad Ischl, Lauffen, Hallstatt, Gosau, Bad Aussee und Altaussee waren Filialen der Pfarre Goisern. Der evangelische Glaube fand im Zeitalter der Reformation eine rasche Verbreitung.
Trotz Gegenreformation und der katholischen
Reform war der Geheimprotestantismus sehr groß. Nach Erlass des Toleranzpatentes waren die Katholiken in der Minderheit. Heute zählt die katholische Pfarrgemeinde ca. 3.200 Mitglieder. Zwei Ordensgemeinschaften wirken in der Pfarre: die Kreuzschwestern leiten einen Kindergarten und ein Altenheim und die Schulbrüder führen eine Hauptschule mit Internat. Pfarrkirche zum „Hl. Martin“ Die Kirche zum hl. Martin wird erstmals in einer Urkunde von 1320 genannt. 1487 wurde die spätgotische Kirche, die im Kern noch teilweise erhalten ist, geweiht. 1838 wurde die Nachfolgekirche geweiht. 1998 weihte der österreichische Nuntius vier neue Bronzeglocken. Filialkirche St. Agatha Diese Kirche ist ein Kleinod im inneren Salzkammergut. Der Bau der 1395 bezeugten Kirche soll auf den Pfarrer Coloman Mühlwanger, welcher eine Ortschronik schrieb, zurückgehen. Die künstlerisch wertvolle Gruppe der Kalvarienbergszene (1712) wird der Werkstatt des berühmten Mondseer Meisters Meinrad Guggenbichler zugeschrieben. Die ebenso wertvolle Barockorgel wurde 1832 von der Pfarrkirche Bad Goisern in die Filialkirche St. Agatha übertragen. Auf dem Weg von Bad Goisern nach St. Agatha liegen die vier sogenannten Stambachkapellen mit plastischen Darstellungen der Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes – im Chor der Kirche ist dann das fünfte Geheimnis – die Kreuzigung, Bild geworden.
Der Hochaltar ist auf Grottensteinen
und Sandstein aufgebaut.
Seitenaltäre aus 1674, Grablegung (Holzrelief) um 1510, Statue des hl. Sebastian um 1520 aus dem Astl Kreis, geschnitztes spätgotisches Chorgestühl, Glocken aus 1450.
Evangelische Kirche Bad Goisern
1782 durften die Evangelischen ein Bethaus aus Holz errichten, das in den Jahren 1813 bis 1816 durch einen Steinbau ersetzt wurde.
Aber noch immer konnte man dem Gebäude nicht ansehen, welchem Zweck es diente. Lediglich die Rundbogen ließen einen Schluß zu. Sie waren gegen die Anordnung der Bauaufsicht angebracht worden, damit das Bethaus ein klein wenig nach Kirche aussah. Deswegen wurde auch die Apsis in das Innere des Hauses verlegt.
Erst 1859 erhielt das Gebäude einen Kirchenturm mit Glocken und Uhr.
Öffnungszeiten: Ganzjährig


