Hubert von Goisern

Brenna tats guat.

Aus Youtube: Hubert von Goisern - Brenna tuats guat 2011

http://www.hubertvongoisern.com/entwederundoder/brennatuatsguat.html

 

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Text:

Wo is da Plotz
wo da Teifl seine Kinda kriagt?
Wo is da Plotz
wo ois zaumanrinnt?
Wo is des Feia he
wo gehtn do da Blitz nieder?
Wo isn do de Hittn
oda da Stodl der brennt?

Haumma Pech oda an Lauf,
foin ma um oda auf
Samma dünn oder dick
haumma an Reim oder Tick
Teil ma aus, schiabn ma ei
haumma uns obi oder hinei
Samma Christ hätt ma gwisst,
wo da Teifl baut in Mist

A jeder woaß, dass des
Göd net auf da Wiesn wochst
und essen kau mas a net
oba brenna tats guat.
Oba hoazn damma Woazn
und de Ruabn und den Gugaruz
waun ma laung so weiterhoazn
brennt da Huat

Wo is des Göd,
des wos üwaroi föht
jo hotn denn koana an Genierer
wieso keman oiwei de viara
de liagn, de die Woaheit net kriagn
wos wuin daun wirds wui gstuin,
he de sui da Teifl sche huin.


Wo is da Plotz
woa da Teifl seine
Kinda kriagt
Wo ois zaumrinnt?
Wo is des Feia he
wo gehtn grod a Blitz nieder?
Wo is de Hittn
oda da Stodl der brennt?

A jeder woaß, dass des
Göd net auf da Wiesn wochst
und essen kau mas a net
oba brenna tats guat.
Oba hoazn damma Woazn
und de Ruabn und den Gugaruz
waun ma laung so weiterhoazn
brennt da Huat (4x)

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Hubert von Goisern

(* 17. November 1952 in Bad Goisern, Oberösterreich), eigentlich Hubert Achleitner, ist ein österreichischer Liedermacher und Weltmusiker. Seine Mischung von Rockmusik mit Elementen traditioneller Volksmusik macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Neuen Volksmusik, genauer des Alpenrock. Der Künstlername „von Goisern“ spielt auf seinen Heimatort an.

Als Jugendlicher bereits an Musik interessiert, trat er der örtlichen Blasmusikkapelle bei, wo er sein erstes Instrument, die Trompete, erlernte. Nach Konflikten, etwa über das Repertoire und weil dem Kapellmeister die langen Haare des jungen Musikers missfielen, verließ er die Kapelle wieder und musste auch die Trompete zurückgeben. Nun lernte er Gitarre, zuerst auf einer akustischen Gitarre, dann auf einer selbst gekauften E-Gitarre. Unterricht nahm er für Gitarre, Trompete und Klarinette. Weitere Instrumente, wie etwa das diatonische Akkordeon, auf das ihn sein Großvater aufmerksam gemacht hatte, erlernte er im Selbststudium erst mit rund 37 Jahren.

 

Südafrika, Kanada, Philippinen (1972–1983)

Mit 20 Jahren wurde es ihm in Österreich kulturell und gesellschaftlich zu eng und er zog mit seiner Freundin nach Südafrika, wo er als Chemielaborant arbeitete. Er engagierte sich gegen die Apartheid, kehrte aber, nicht zuletzt wegen der Rassentrennung, nach etwas mehr als drei Jahren wieder nach Österreich zurück. Hier heiratete er seine aus Kanada stammende Frau und nahm ihren Familiennamen Sullivan an.

Mit 27 entschied er sich, fortan als Musiker zu arbeiten. In Toronto studierte er zwei Jahre lang Gitarre und lernte Flamenco zu spielen. Nach der Trennung von seiner Frau ging er erneut auf Reisen und blieb längere Zeit auf den Philippinen, wo er das Spielen der Nasenflöte erlernte und durch den Austausch der jeweiligen Volksmusiken langsam einen Zugang zu seinem eigenen musikalischen Stil fand – der Öffnung seiner traditionellen heimatlichen Musik für Einflüsse aus anderen, fremden Stilen und Richtungen.

 

Österreich: die Alpinkatzen (1984–1995)

1984 wieder in Österreich angekommen, arbeitete er als freier Musiker und Komponist und studierte an der Wiener Musikhochschule Elektroakustik und experimentelle Musik. 1986 gründete er mit Wolfgang Staribacher die BandOriginal Alpinkatzen“ und nahm den Künstlernamen Hubert von Goisern an; Staribacher war Wolfgang von Wien. Zuerst spielten sie, mitunter vor einem Publikum von nur fünf Zuhörern, in Lokalen und Clubs. Die erste Veröffentlichung war das Album Alpine Lawine von „Alpinkatzen featuring Hubert von Goisern“ im Jahr 1988.

Zusammen mit Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz, Manfred Tauchen gingen die Alpinkatzen 1991 auf die Watzmann-Tournee, eine Bühnenadaption des Hörspiels Der Watzmann ruft. Im Anschluss kam es zur Trennung von Staribacher. Hubert von Goisern, den Künstlernamen behielt er bei, führte das Projekt Alpinkatzen mit neuen Musikern weiter: Stefan Engel an den Keyboards, Wolfgang Maier am Schlagzeug, Reinhard Stranzinger als Gitarrist und Sabine Kapfinger (Alpine Sabine, später Zabine) als Sängerin. Von Kapfinger, die anfangs nur im Studio mitwirkte und erst nach ihrem 18. Geburtstag auch auf der Bühne auftrat, lernte er das Jodeln.

Der Durchbruch gelang 1992 mit dem Album Aufgeigen stått niederschiassen, auf dem erstmals die Lieder Heast as nit (dialektal für Hörst du es nicht), Weit, weit weg und nicht zuletzt Hiatamadl (dialektal für Hirtenmädchen) zu hören waren. Das Hiatamadl wurde vielfach im Radio gespielt und entwickelte sich zu einem Chart-Erfolg (14 Wochen in den Top Ten der österreichischen Single-Hitparade). Die Alpinkatzen tourten durch den gesamten deutschsprachigen Raum und wurden zu einer der erfolgreichsten Formationen des Alpenrock.

1994 folgte Omunduntn (dialektal für Oben und unten), unter anderem mit einer deutschsprachigen Übertragung von Ray Charles Georgia, nun als Goisern, und überarbeiteten Versionen von Cocaine und Kren & Speck aus dem ersten Alpinkatzen-Album. Eine weitere Tournee führte die Band erneut durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Es war die letzte Tour der Alpinkatzen. Das letzte Konzert fand am 1. November 1994 statt. Kurz davor wurde der Auftritt im Münchner Circus Krone von Joseph Vilsmaier und dessen Ehefrau Dana Vávrová aufgezeichnet. Der Dokumentar- und Konzertfilm Wia die Zeit vergeht wurde am 1. Juli 1995 beim Filmfest München gezeigt, danach auf VHS und 2006 als DVD veröffentlicht. Das Konzert im Circus Krone wurde als Abschiedskonzert deklariert.

 

Mode-, Film- und weitere Musikprojekte (1996)

Neben seiner Tätigkeit als Musiker hatte Hubert von Goisern mit seinem Freund Klaus Höller zwei Mode-Kollektionen entworfen (hergestellt vom Modehaus Meindl), in denen er, wie in seiner Musik, Traditionelles neu interpretierte.

Im Fernsehfilm Hölleisengretl (Regie: Jo Baier) mit Martina Gedeck, Michael Lerchenberg und Herbert Fux, gab er als Matthias, Ehemann der buckligen Gretl, sein Schauspieldebüt. Zusammen mit Stefan Melbinger komponierte er auch die Filmmusik. Ein weiteres Rollenangebot, das des Elias in Vilsmaiers Literaturverfilmung Schlafes Bruder, konnte er wegen der Omunduntn-Tournee nicht annehmen. Mit Winfried Grabe und Enjott Schneider schuf er aber die Filmmusik. Weitere Filmmusiken komponierte und spielte er für zwei Filme seines Freundes Julian Pölsler, für Sehnsüchte oder Es ist alles unheimlich leicht (1991) und Die Fernsehsaga – Eine steirische Fernsehgeschichte (1995).

1996 steuerte Hubert von Goisern den Titel Aquarium für die CD Taten statt Warten zum 25-jährigen Jubiläum der Umweltschutzorganisation Greenpeace bei. Das Lied, aufgenommen mit dem Leoganger Kinderchor, war ursprünglich für die Filmmusik des Kinderfilms Ein Rucksack voller Lügen komponiert und eingespielt worden.

 

Afrika und Tibet (1997–1998)

Durch ihren gemeinsamen Freund, den Verleger Michael Neugebauer, hatte er schon früher die Verhaltensforscherin Jane Goodall, bekannt für ihre Arbeit mit Schimpansen, kennen gelernt. Neugierig geworden und von ihr zu einem Besuch im Gombe Stream National Park eingeladen, reiste er Anfang 1996 erstmals nach Tansania. Während einer erneuten Reise entstand in Kooperation mit ORF und Bayerischem Rundfunk eine Filmdokumentation über Goodalls Arbeit: Von Goisern nach Gombe, deren Filmmusik Gombe 1998 veröffentlicht wurde.

Über Tseten Zöchbauer, Obfrau der Organisation „Save Tibet“, kam er in Kontakt mit Künstlern des Tibetan Institute of Performing Arts (TIPA) deren Tournee durch Österreich er begleitete und präsentierte. Im Anschluss begann er eine Reise nach Tibet vorzubereiten und fragte Zöchbauer, die als Zweijährige ihre Heimat verlassen hatte, ob sie ihn begleiten würde. Sechs Wochen bereisten sie das seit 1951 von der Volksrepublik China besetzte Land und berichteten danach in einem ORF-Interview von der Lage der Tibeter und der Unterdrückung ihrer Kultur.

Mit Wolfgang Spannberger reiste er wenig später nach Dharmsāla im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh, den Sitz der tibetischen Exilregierung, wo sie Tendzin Gyatsho, den 14. Dalai Lama, trafen. Mit einem mobilen Tonstudio machten sie vor Ort Aufnahmen tibetischer Volkslieder, vorgetragen von Musikern des TIPA. Zusammen mit weiteren Aufnahmen, zu denen sie Pasang Lhamo, Sherab Wangmo, Jamjang Chönden und Sonam Püntsok nach Salzburg eingeladen hatten, wurden die Lieder 1998 auf der CD Inexil veröffentlicht. Tendzin Gyatsho besuchte, eingeladen auf Vorschlag Hubert von Goiserns, am 11. Juni 1998 Bad Ischl.

 

Neustart (1999–2006)

Ab 1999 arbeitete Hubert von Goisern wieder an einem Album mit eigenen Kompositionen. Mit einer neuen Band (Bernd Bechtloff, Burkhard Frauenlob, Arnulf Lindner und Helmut Punzenberger, während der Tournee verstärkt um die Geigerin Agnes Grasberger; später teils von Wolfgang Blümel, Antonio Porto und Burgi Höller abgelöst) wurden im Sommer 2000 die Lieder für Fön aufgenommen. Am 6. November 2000 kam damit nach sechs Jahren wieder ein Hubert von Goisern-Album in den Handel. Im Frühling 2001 begann die Fön-Tour mit einem Konzert am 3. März in Linz und dem Erscheinen des Albums Trad, einer Sammlung österreichischer Volkslieder, am 5. März.

Im Mai 2001 wurde Hubert von Goisern als bester „Künstler Pop/Rock national“ erstmals mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet. In seiner Dankesrede, die, wie sich am nächsten Tag herausstellte, vom ORF vor der Ausstrahlung gekürzt worden war, kritisierte er die österreichische Musikbranche und Radiosender wegen ihrer mangelnden Unterstützung für österreichische Künstler.

Im Anschluss an die Fön-Tour spielte Hubert von Goisern eine Reihe von Konzerten in Ägypten und westafrikanischen Ländern. In Assiut teilte er die Bühne mit Mohamed Mounir, einem der populärsten ägyptischen Musiker, der traditionelle Sufi-Musik mit Elementen des Pop und Rock verbindet. Während der dreiwöchigen Reise durch Westafrika wurde die Band von einem Filmteam begleitet und es entstand ein Dokumentar-/Musikfilm über das Zusammentreffen der österreichischen und verschiedener afrikanischer Musiker, veröffentlicht auf der DVD Grenzenlos. Im Sommer 2002 folgten eine Tournee durch Deutschland und das Album Iwasig.

Als Tenzin Gyatso (Dalai Lama) im selben Jahr in Graz die Kalachakra-Zeremonie durchführte, präsentierten Hubert von Goisern und Tseten Zöchbauer mehrere Sounds of Tibet-Konzerte mit Künstlern des TIPA.

Nach einer Hallen-Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien im Winter 2002/2003 nahm die Band in einem eigens eingerichteten Tonstudio in einem leerstehenden Berghotel auf dem Krippenstein (Dachsteingebirge) in 2100 Meter Höhe die Lieder für das Album Trad II auf. Konzerte führten die Gruppe im Verlauf des Jahres unter anderem nach Sarajevo und Kap Verde, wo der Auftritt vor 90.000 Besuchern stattfand und im staatlichen Fernsehen übertragen wurde. Gemeinsam mit Mohamed Mounir führte eine Tournee, die als Beispiel für interkulturelle Zusammenarbeit von Kritikern gelobt und von Besuchern begeistert aufgenommen wurde, durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Jedes Konzert endete mit Mounirs Madad, einem Lied für den Frieden. Nachdem im Oktober Trad II auf dem verschneiten Krippenstein präsentiert wurde, folgte 2004 die Trad II-Tournee.

Im Januar 2005 traten Hubert von Goisern und seine Band beim Festival au Desert und mit dem Balafon-Virtuosen Kele Tigi im Akwaba-Club in Bamako in Mali auf. Wiederum wurde die Reise filmisch dokumentiert und als Warten auf Timbuktu gezeigt.

Nach den zahlreichen Tourneen der vorhergehenden Jahre widmete Hubert von Goisern sich nun einigen anderen Projekten, präsentierte zum Beispiel in der Dachstein-Mammuthöhle eine Klanginstallation. Im November 2005 sang er mit Wolfgang Niedecken das Duett Rita mir zwei zum 30-jährigen Bandjubiläum der deutschen Rockgruppe BAP (Doppel-CD Dreimal zehn Jahre).

Im April 2006 verwendete die FPÖ Hubert von Goiserns populäres Lied Heast as nit bei einer Parteiveranstaltung. Er veröffentlichte daraufhin einen offenen Brief an den Parteiobmann Heinz-Christian Strache, in dem er ihn aufforderte, in Zukunft keine Lieder mehr von ihm zu verwenden. Unter anderem schrieb er: „Ich stehe für eine offene, tolerante Gesellschaft, für den Abbau der Ängste vor dem Fremden und Neuen, und nicht das Schüren derselben. Ich stehe dafür, den Veränderungen ins Auge zu schauen und nach vorne zu blicken, nicht für den Versuch die Zeit aufzuhalten oder gar zurück zu drehen.

Linz Europa Tour

2007 startete Hubert von Goisern die Linz Europa Tour, eine für zwei Jahre anberaumte Tournee durch viele Länder Europas zur Bewerbung von Linz09. Die Planungen dazu begannen 2005. Bis 2009 bereiste er mit einem kleinen Schiffsverband (ein zur Bühne umgebautes Frachtschiff von 77 m × 12 m, das Schubschiff MS Wallsee und ein Wohnschiff) beginnend mit der Donau, mehrere Flüsse des Kontinents. Dabei gab es in zahlreichen Städten gemeinsame Konzerte mit Musikern aus den jeweiligen Ländern. Im August 2008 wurde von dieser Tour die Dokumentation Goisern goes East auf DVD veröffentlicht.

Am 24. Juni machte das Schiff während des Donauinselfestes in Wien Station. Am Konzert nahmen neben Hubert von Goiserns international besetzter Band die Hohtraxlecker Sprungschanzenmusi aus Bad Ischl und Willi Resetarits aus Wien teil. Der erste Teil der Reise soll bis Ende 2007 donauabwärts bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer führen. Geplant sind dabei rund 20 Konzerte.

2008 führte die Reise stromaufwärts über Passau und Regensburg, dann über den Main-Donau-Kanal zum Rhein und bis Rotterdam. Dieser Teil der Tour fand parallel zur Veröffentlichung seines Album „s’Nix“ statt. Auch hierüber wurde wieder eine Dokumentation gedreht, unter dem Titel Goisern goes West.

Endpunkt der Flussreise war ein mehrtägiges Hafenfest im Heimathafen des Schiffes in Linz in Oberösterreich von 3. bis 5. Juni 2009. Dabei traten neben von Goisern und einigen der Musiker, die während der Reise bereits auf dem Schiff gespielt hatten, unter anderem Klaus Doldinger, BAP, Haindling, Konstantin Wecker und Xavier Naidoo auf. Die Stadt ist 2009, gemeinsam mit Vilnius, der Hauptstadt Litauens, Kulturhauptstadt Europas.

 

Erfolg mit Entwederundode

Von Ende 2010 bis Frühjahr 2011 war Hubert von Goisern auf Wirtshaustournee in Österreich und Deutschland. Ein Livemitschnitt und ein Dokumentarfilm darüber wurden im darauffolgenden August vom Salzburger Fernsehsender Servus TV ausgestrahlt. Wenige Wochen später erschien das Album EntwederUndOder, das sich in die Top 10 der österreichischen und Top 20 der deutschen Hitparade platzieren konnte. Der Sender Ö3 entschied sich das Lied Brenna tuat’s guat aus dem Album in seine Playlist aufzunehmen. Dieser erreichte innerhalb weniger Wochen Platz 1 der österreichischen Charts, womit die Höchstplatzierung von Koa Hiatamadl überboten wurde. Auch in Deutschland feierte der Titel Erfolg und konnte sich als erste Single Hubert von Goiserns in den deutschen Single-Verkaufscharts platzieren.

Musik

Musikalisch wird Hubert von Goisern der Neuen Volksmusik zugerechnet. Geläufiger ist speziell zur Beschreibung seines Stils der Begriff Alpenrock. In vielen Kreisen gilt er als Erfinder dieses Genres. Seine Musikart stellt eine Mischung aus moderner Rockmusik und Alpiner Volksmusik dar. Signifikant dafür ist das in seinen Liedern vorerstige klangliche Erscheinen des Akkordeons, was dann durch das Spielen der E-Gitarre ausgeglichen wird. Basierend darauf verbindet er seinen Stil auch mit Musikarten wie Reggae, Soul und Jazz.

Die Musik wird zeitweise auch von afrikanischer Volksmusik beeinflusst. Ein Beispiel dafür ist das Album Gombe. Laut von Goisern soll dadurch nähergebracht werden, dass er sich in Ländern wie unter anderem Burkina Faso oder Senegal befunden hat, als er inspiriert wurde.

Weitere Einflüsse kommen von der brasilianischen Samba-Tanzmusik und vom altamerikanischen Funk, wodurch er sich mit den letzten Alben vom Alpenrock stärker zur Weltmusik gewandt hat.

 

Texte und Symbolik

Die Texte des Musikers sind oft politisch. Ein Beispiel dafür sind seine Anspielungen gegen den ebenfalls aus Goisern stammenden Politiker Jörg Haider in seinen Texten gegen Ende der 90er und Beginn des 21. Jahrhunderts, als dessen Partei sich hoher Wählerzahlen erfreute.

Diskografie

Alpinkatzen feat. Hubert von Goisern

  • 1988: Alpine Lawine

Hubert von Goisern und die Alpinkatzen

  • 1992: Aufgeigen stått niederschiassen
  • 1994: Omunduntn
  • 1995: Wia die Zeit vergeht… (Live) (2 CDs)
  • 2006: Wia die Zeit vergeht… (Live) (DVD)

Hubert von Goisern

  • 1995: Schlafes Bruder (Soundtrack)
  • 1998: Gombe
  • 1998: Inexil
  • 2000: Eswaramoi 1992–1998
  • 2000: Fön
  • 2001: Trad
  • 2002: Iwasig
  • 2003: Iwasig (Live) (DVD)
  • 2003: Grenzenlos (DVD)
  • 2003: Trad II
  • 2005: Ausland (Live) (CD + DVD)
  • 2005: Gast auf BAP – DREIMAL ZEHN JAHRE – Rita, mir zwei
  • 2006: Derweil: 1988–2006 (2 CDs)
  • 2008: S'Nix
  • 2008: Goisern goes East (DVD)
  • 2009: Haut und Haar – live (2 CDs)
  • 2011: EntwederUndOder

Auszeichnungen

  • 1994: 4-fach-Platin in Österreich für Aufgeigen stått niederschiassen
  • 1994: Gold in Deutschland für Aufgeigen stått niederschiassen
  • 1994: Platin in Österreich für Omunduntn
  • 1995: Gold in Österreich für Wia die Zeit vergeht
  • 2000: Gold in Österreich für Fön
  • 2003: Gold in Österreich für Iwasig
  • 2003: Gold in Österreich für Eswaramoi 1992-1998
  • 2004: Gold in Deutschland für Omunduntn
  • 2011: Gold in Österreich für Entwederundoder
  • 2011: Gold in Österreich für Brenna tuats guat
  • 2011: Platin in Österreich für Entwederundoder

Text aus Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_von_Goisern

Biografie:

Hubert von Goisern wurde am 17. November 1952 in Bad Goisern im österreichischen Salzkammergut als Hubert Achleitner geboren. Mit 5 Jahren erklärte er seinen Eltern, er wolle Dirigent werden. Musik-Unterricht konnte sich seine Familie nicht leisten und so ergriff er mit 12 Jahren selber die Initiative, indem er bei der örtlichen Blaskapelle vorstellig wurde. Dort bekam er als Leihgabe sein erstes Instrument - eine Trompete - und kostenlosen Unterricht. Mit 16 Jahren spielte er bereits die erste Trompete im Orchester, aber Meinungsverschiedenheiten bezüglich des redundanten Repertoires und ein Dauerstreit mit dem Kapellmeister, wegen seiner damals schulterlangen Haare, führten 3 Jahre später zum Hinauswurf. Damit verbunden war auch die Rückgabe seines Instrumentes. In Ermangelung einer Trompete, griff er als nächstes zur Gitarre und brachte sich das Spielen selbst bei. Es folgten Sessions mit Gleichgesinnten, die Gründung einer Band und erste Eigenkompositionen. Hubert hörte Taj Mahal, Alexis Korner und entdeckte den Blues, er kaufte sich Schallplatten von Jimmy Hendrix, Ravi Shankar, John McLaughlin und Miles Davis und tauchte ein in neue Klang- und Spielwelten.

Als Hubert seine Zwanzigerjahre erreichte, wurde ihm seine Heimat zu eng und er wanderte nach Südafrika aus. Nach vier Jahren kehrte er desillusioniert von der damals herrschenden Apartheid-Politik wieder nach Österreich zurück. Nach nur einem Jahr zu Hause zog es ihn wieder weg, diesmal nach Kanada.

Zwei Jahre verbrachte Hubert in Toronto, bevor er erneut seine Wanderschuhe schnürte und sich wiederum auf Reisen begab. Sein Ziel waren die Philippinen. Dort lebte er ein halbes Jahr bei Kopfjägern, lernte ihre Lieder und Instrumente, z.B. die Nasenflöte, zu spielen und lehrte seinerseits den Kalingas österreichische Volkslieder und Jodler. Während dieser Zeit erfuhr er viel über den Ursprung und das Wesen der Musik und beschloss nach seiner Rückkehr, die bis dahin verschmähten eigenen musikalischen Wurzeln zu suchen und freizulegen.

Die Zeit von 1983 bis 1991 lebte Hubert in Wien. Studierte anfangs Elektroakustik und experimentelle Musik an der Wiener Musikhochschule, arbeitete als freier Musiker und verdiente sich sein Geld mit Kompositionen für Tanztheater und durch Solokonzerte. 1986 griff er zum ersten Mal zur diatonischen Ziehharmonika. Sein Großvater hatte sie ihm vor vielen Jahren geschenkt. Für Hubert war sie jedoch der Inbegriff des ewig Gestrigen. In einem, durch einen Schnapsrausch ausgelösten, Anfall von Zerstörungswut, packte Hubert das Instrument und entdeckte beim Versuch es zu zerreißen eine neue Spielweise. Im selben Jahr lernte er bei einem seiner Auftritte im Wiener Musikklub Roter Engel den Musiker Wolfgang Staribacher kennen. Sie beschlossen zusammen unter dem Namen Alpinkatzen aufzutreten. Während eines Straßenmusikauftritts in der Wiener Innenstadt, wurde ein Manager der Plattenfirma CBS auf Hubert aufmerksam und bot ihm auf der Stelle einen Vertrag an. Nach dem Flop des ersten Albums Alpine Lawine (1988) und unterschiedlichen Auffassungen während der Produktion des Zweiten, gingen Wolfgang Staribacher und Hubert von Goisern jedoch getrennte Wege. Hubert kehrte Wien den Rücken und zog, seinem Herzen folgend, nach Salzburg. Dort suchte und fand er eine neue Band und gründete mit dem Keyboarder Stefan Engel, dem Schlagzeuger Wolfgang Maier und dem Gitarrist Reinhard Stranzinger die Alpinkatzen neu. Auf der Suche nach einer Sängerin die jodeln konnte, wurde er auf die damals 18 Jahre junge Sabine Kapfinger aufmerksam und mit ihr war die Alpinkatzen-Band komplett. Hubert lernte das Jodeln erst im Alter von 37 - von Sabine.

Das zweite Album Aufgeigen stått niederschiassen wurde 1992 veröffentlicht. Mit den Liedern: Heast as nit, Weit, weit weg und vor allem Koa Hiatamadl, wurden die Rundfunksender auf Hubert aufmerksam, plötzlich waren die Alpinkatzen in der Hitparade und in aller Munde. Im Februar 1994 folgte das nächste Album Omunduntn, das kaum einen Monat später mit Platin ausgezeichnet wurde. Die Band tourte ausgiebig, wurde nach Frankreich, zum Les Eurofolies Festival, sowie nach Amerika zum South by Southwest Festival in Austin/Texas eingeladen und obwohl viele im Publikum wenig bis gar nichts von den im alpinen Dialekt gesungenen Texten verstanden, wurde die Musik überall begeistert aufgenommen. Es gab Standing Ovations und Zugaben in Paris, Texas sowie bei einem Gastspiel in New York.

Bald wurde bekannt, dass diese Tour die Letzte sein würde. Am 1. November 1994 spielte Hubert von Goisern letztmalig mit den Alpinkatzen. Die beiden Abschlusskonzerte fanden im Münchner Circus Krone statt und wurden von Dana Vavrova und Josef Vilsmaier auf 35 mm Cinemascope unter dem Titel Wia die Zeit vergeht für die Nachwelt dokumentiert. Auch eine Live-Doppel-CD mit dem gleichen Name wurde veröffentlicht.

Aus einer geplanten Auszeit von 2 Jahren, wurde schließlich eine 7 Jahre dauernde Bühnenpause, während der sich Hubert von Goisern neuen Herausforderungen gestellt hat. Gemeinsam mit seinem Freund und Modedesigner Klaus Höller, brachte er zwei Mode-Kollektionen auf den Markt. Ebenso gab er sein Schauspieldebüt. In dem Fernsehfilm Hölleisengretl spielte er die männliche Hauptrolle (in der Titelrolle: Martina Gedeck). Für Joseph Vilsmaiers grossen Kinofilm Schlafes Bruder komponierte er, zusammen mit Norbert Schneider, die Filmmusik.

Im März 1996 unterstützte Hubert tibetische Künstler auf ihrer Österreichtournee, indem er die Auftritte persönlich präsentierte. Diese Begegnung weckte sein Interesse für die Situation des tibetischen Volkes und nur 2 Monate später, bereiste er zusammen mit der Exil-Tibeterin Tseten Peldon Zöchbauer das von China besetzte Land. Sie verbrachten sechs Wochen am Dach der Welt und Hubert kehrte erschüttert von der Unfreiheit der Tibeter und der Willkür der chinesischen Besatzung nach Europa zurück mit dem Wunsch, dem Erlebten einen musikalischen Ausdruck zu verleihen. Bei einer Audienz mit Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama bekam er den Segen und die Erlaubnis, dieses Vorhaben mit Künstlern des Tibetan Institute of Performing Arts (TIPA) gemeinsam umzusetzen. Das Resultat der zwischen Herbst 1996 und Herbst 1997 entstandenen Aufnahmen mit Pasang Lhamo, Sherab Wangmo, Jamjang Chönden und Sonam Püntsok ist die einzigartige CD Inexil.

Einer Einladung von Jane Goodall folgend reiste Hubert 1996 nach Ostafrika. Beeindruckt von ihrer Person und Arbeit, entwickelte er die Idee einer Dokumentation über Janes Leben. Der Fernsehfilm Von Goisern nach Gombe entstand ein Jahr später. Der Soundtrack des Films erschien ebenfalls 1998 auf dem Album Gombe.

1999 regte sich in Hubert von Goisern der Wunsch, wieder auf die Bühne zu gehen und er begann ein neues Programm dafür zu komponieren. Im Frühling 2000 ging er zusammen mit einer neuen Band ins Studio. Am 6. November 2000, nach sechs Jahren konnten seine Fans die neue HvG CD mit dem Titel Fön in den Händen halten - Huberts erfolgreiches Comeback-Album.

Vier Monate später, im März 2001 veröffentlichte Hubert von Goisern ein weiteres Album: TRAD. Mit Trad erfüllte sich Hubert einen langjähriger Traum, nämlich eine Sammlung österreichischer Volkslieder aufzunehmen bzw. zu veröffentlichen. Zusammen mit den Fön-Kompositionen, bildeten diese Lieder das Programm der neuen Tour, die im Frühling 2001 begann.

Im Mai 2001 wurde Hubert mit dem Amadeus Austrian Music Award für "Best National Artist Rock/Pop" ausgezeichnet. Im März 2002 reiste Hubert auf Einladung des Goethe Institutes nach Ägypten, wo er gemeinsam mit Ägyptens Star, Mohamed Mounir in Assiut vor 15.000 Leute auftrat. Nach Ägypten tourten Hubert und seine Band drei Wochen zusammen durch Westafrika. Sie spielten Konzerte in Burkina Faso, den Kapverdischen Inseln und Senegal; solo und gemeinsam mit einheimischen MusikerInnen.

Wieder zuhause ging Hubert abermals ins Studio und produzierte das Album Iwasig, das am 16. September 2002 veröffentlicht wurde.

Im Winter 2003 versammelte Hubert seine Musiker um sich, um die Aufnahmen für das nächste Album zu beginnen. Sie mieden das vertraute Studio in der Stadt und ließen stattdessen die Studio-Ausrüstung in ein leerstehendes Berghotel bringen. Auf dem 2100m hoch gelegenen Krippenstein nahm Hubert eine zweite Sammlung von Volksliedern auf: Trad II. Ein Film unter der Regie von Julian Pölsler setzte acht Lieder daraus in Szene. Er begleitet Hubert von Goisern auf einer Reise durch seine Heimat, das Salzkammergut.

Nach Konzerten in Sarajevo und Kap Verde, wo Hubert von Goisern und seine Band vor 90.000 Leute spielten, hatte die Tour im Sommer 2003 auch noch etwas ganz Besonderes für Musikliebhaber: einer Einladung Hubert von Goiserns folgend, spielten Mohamed Mounir und seine Band drei Wochen lang gemeinsame Konzerte im deutschsprachigen Raum.

Im Jahr 2004 folgte die Trad II-Tour. Zum Abschluss einer 4 Jahre dauernden Bühnenzeit, fuhr Hubert im Januar 2005 mit seiner Band nach Timbuktu/Mali, um beim Festival au Désert aufzutreten. Die Musiker wurden auf ihrer Reise von einem Kameramann begleitet. Der 45-minütige Film Warten auf Timbuktu wurde zusammen mit einer Live-CD in dem Doppelpack Ausland veröffentlicht.

Hubert kündigte eine 2 Jahre dauernde Tournee-Pause an, beschäftigt sich aber weiter mit Musik. Im Mai stellte er seine Klanginstallation in den Dachsteineishöhlen vor und im Sommer 2005 komponiert er die neue Vereinshymne für die Fußballmannschaft "Red Bull Salzburg".

Nachdem sein populäres Lied Heast as nit bei einer FPÖ-Veranstaltung im April 2006 in Tirol gespielt wurde, veröffentlichte Hubert von Goisern einen offenen Brief an den Obmann der rechtspopulistischen Partei, HC Strache, in dem er ihn darum bat, von der Verwendung seiner Musik in Zukunft Abstand zu nehmen: "... Ich stehe für eine offene, tolerante Gesellschaft, für den Abbau der Ängste vor dem Fremden und Neuen, und nicht das Schüren derselben. Ich stehe dafür, den Veränderungen ins Auge zu schauen und nach vorne zu blicken, nicht für den Versuch die Zeit aufzuhalten oder gar zurückzudrehen; das ist der Inhalt von Heast as nit..."

Juli 2007 veröffentlichte die Plattenfirma die Doppel-CD Derweil, eine Zusammenstellung von 34 der besten Lieder aus Huberts Karriere. Die Auswahl der Lieder wurden von Hubert selbst vorgenommen. Alle seine musikalischen Entwicklungen wurden repräsentiert und als Besonderheit sind etliche Neumischungen sowie eine bisher unveröffentlichte Fassung von Neuer Tag zusammen mit Mohamed Mounir auf dem Album zu finden.

Im Herbst 2006 stellte Hubert von Goisern sein bis jetzt größtes Projekt vor: die Linz Europa Tour 2007-2009. Ab dem Sommer 2007 würde er mit einem zur Bühne umgebauten Frachtschiff auf den Strömen Europas unterwegs sein. Im ersten Jahr des Projekts erkundeten Hubert und seine Band den Südosten und nahmen auf ihrer Reise zum Schwarzen Meer Musikanten aus allen Ländern mit an Bord und spielten zusammen mit ihnen in mehr als 20 Häfen Konzerte. Die als DVD erhältliche 5-teilige Dokumentation Goisern goes East, hat diese großartigen Begegnungen für die Nachwelt festgehalten.

Im Frühjahr 2008 veröffentlichte Hubert von Goisern sein lang erwartetes neues Studioalbum, S'Nix. Mit den neuen Lieder im Programm begab sich Hubert auf die zweite Etappe der Linz Europa Tour. Diesmal ging es von Linz Richtung Westen, bis zur Nordsee und wieder zurück. Wieder spielte er Konzerte mit Gast-MusikerInnen aus allen Ländern entlang der Route. Das im Mai 2009 veröffentlichte Live-Doppelalbum Haut und Haar fing die Magie dieser jüngsten Konzerte von Hubert von Goisern zu Land und auf dem Wasser ein.

Das große Finale der Linz Europa Tour fand im Juli 2009 in Form eines dreitägigen Hafenfestivals in der Kulturhaupstadt Europas Linz statt. So gut wie alle KünstlerInnen beider Schiffstourneen zelebrierten mit Hubert von Goisern und seiner Band die wunderbare musikalische Vielfalt Europas. Auch dieses Ereignis gibt es, zusammen mit den Erlebnissen der Schiffsreise des Sommers 2008, als DVD zum Nacherleben unter Goisern goes West.

Im Mai 2010 erschien das Buch Stromlinien - ein Logbuch. Darin hat Hubert die Entstehung des Abenteuers, die Herausforderungen sowie Freuden der Tour, wie auch die Momente des Scheiterns niedergeschrieben. Es ist Huberts Resümee der letzten 4 Jahre und sein Debüt als Autor.

Nach einem im Studio beim Produzieren und Komponieren verbrachten Winter ging Hubert von Goisern am 1. April 2011 wieder auf Tournee. Mit dabei ist eine kleine Band, die nur aus Bass, Gitarre und Schlagzeug besteht. Das neue Konzertprogramm enthält nicht nur Altbekanntes, sondern auch bislang ungehörtes Material, das auf dem im September erscheinenden neuen Album zu finden sein wird. Während die Frühlingstour wegen einigen Stationen in kleinen österreichischen Wirtshäusern - Huberts Beitrag zur Belebung meist brachliegender Veranstaltungsorte - bemerkenswert war, wird die Sommertour mit größeren Open-Air-Konzerten fortgesetzt - unter anderem das zweitägige Festival in Kaltenberg, wobei Hubert und seine Band mit einigen musikalischen Freunden der Linz Europa Tour wieder vereint sein werden.

 

Aus Homepage Hubert von Goisern

http://www.hubertvongoisern.com/bio.html

Homepage Hubert von Goisern

www.hubertvongoisern.com

Interview

www.kaindlstorfer.at/interviews/vongoisern.html

 

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