X 1/9 Restaurieren

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Aus Gesundheitlichen Gründen ist die Restaurierung nur mit Hilfe von Freunden und Bekannten möglich. Ich möchte mich hier ausdrücklich dafür bedanken.


 


  

Restaurieren beginn am 30.12.2009.

Motorhaube Rostschutz und Demontage

der Stosstange und Lichter 27.02.2010

 

 

Windschutzscheibe, Armaturen und Tapezierung Entfernt.

Doch noch Rost gefunden im Bereich der Frontscheibe.

Entkernung geht weiter am 15.03.2010

Kleinteile Lackieren am 29.03.2010

Kleinteile (Radiohalterung Spiegel) Lackieren. 30.03.2010

--

 Windschutzscheibe erhalten von Fiat X1/9 Club:

www.fiatx1-9club.at/index.php

 

   

Schleifarbeiten  Kühler, Ausgleichsgefäß Reinigen. 30.03.10

2ter Kühlerlüfter gereinigt und am Kühler aufgebaut.  

 

 

Abhohlung zum Lackierer am 05.05. 2010

Beim Lackierer am 26.05.2010

 

 

  

Lenlrad Lackieren 26.05.2010

Jetzt gehts weiter beim Lacker am 15.06.2010

Beim Lacker Grund Lack am 17.06.2010

 

  

 Rückschlag rechte Tür total defekt. Linke Tür wird Repariert

 20.06.2010

Bei Lackierer gehts weiter Grund abgeschliffen. Türen innen Lackiert. 30.06.2010     Lackierung innen am 03.07.2010

Vorm Lackieren am 22.07.2010

 

  

Scheinwerfer

Neu am 30.07.2010

Anbau der Scheinwerfer am 03-08-2010

 

 

  

Zusammenbau Heck 07-08-2010 

Nach erneuten Krankenhausaufenthalt gehts wieder langsam weiter.

Türfenster Einbau am 19-08-2010

 

 

Sattler am 23-08-2010 / Teppich am 28-08-2010

Innenausbau Armature 02-09-2010 - Verkleidungen 06-09-2010

Nach erneuten Krankenhausaufenthalten ging es erst im März 2011 weiter 

 

   

Bremsen Reparatur und Erneuern am 23.03.2011

 FERTIG ?????

Aber man findet immer was zu tun.

 


 Der X wird immer weiter verbessert.

Selbstverständlich werden nur Originalteile verwendet. 

 

 

  

21. August 2011 Goisern Classic 2011 Oldtimer 21-08-2011

http://www.siegfried-huemer.at/bilder.php


 

Oldtimerfreunde Bad Goisern Dachsteinrundfahrt am 11.09.2011.


 

                Sitze VORHER  NACHHER v. Sattler Feb. 2012


http://www.siegfried-huemer.at/bilder.php


 

 

 

 

 

 

Aus Gesundheitlichen Gründen war die Restaurierung nur mit Hilfe von Freunden und Bekannten möglich. Ich möchte mich hier ausdrücklich dafür bedanken.


 

Geschichte

Fiat Bertone X 1/9 5 Speed

war ein kleiner und günstiger Sportwagen, der bei der Carozzeria Bertone mit Fiat-Technik gebaut wurde.

Der X1/9 ist der Nachfolger des Fiat 850 Sportspiders, der ebenfalls bei Bertone gebaut wurde. Mit dem Beschluss der Einstellung der 850er Baureihe wurde nach einem Nachfolgemodell gesucht. Eine vielversprechender Entwurf war die bei Bertone 1969 gezeigte Studie "Runabout Barchetta". Auch die im Auftrag von Karmann in Osnabrück von Giugiaro entwickelte Studie Cheetah entspricht in der Konzeption und vielen Details dem X1/9

 

1972 wurde der X1/9 als Mitglied der 128er-Familie präsentiert. Er besaß als hervorstechendes Merkmal einen Mittelmotor, der ihm eine besonders sportliche Charakteristik gibt. Dieses Bild wurde durch die modischen Klappscheinwerfer noch verstärkt.

Neben seiner sportlichen Linienführung brillierte der Wagen auch in seiner Ausführung als sogenanntes Sicherheitscabriolet „Targa“ mit massivem Überrollbügel. Der Fiat X1/9 ist neben der Mercedes-Benz-S-Klasse der Baureihe W 116 der einzige Wagen seiner Epoche, der die strengen Crashanforderungen erfüllen konnte, die von den US-Behörden für 1975 gefordert wurden. Dadurch geriet er jedoch verhältnismäßig schwer.

Die Motorenpalette ist über den gesamten Modellzyklus überschaubar. Man unterscheidet grob in zwei Serien. Die erste Serie ist der sogenannte 1300er. Sein Motor ist ein 1,3-Liter-OHC-Motor, der je nach Baujahr zwischen 73 und 75 PS Leistung abgibt und mit einem Viergang-Getriebe kombiniert ist. Sein Nachfolger verfügte ab 1978 über einen 1,5-Liter-OHC-Motor, der mit Vergaser 86 PS leistet und später mit Abgaskatalysator 75 PS abgibt. Alle Fiat 1500er Versionen (Vergaserversion und Katalysatorversion) werden als Fiat X 1/9 "5-Speed" bezeichnet, da der Motor mit einem Fünfgang-Getriebe gekoppelt wurde.

Fiat wollte zu Beginn der 1980er Jahre den Vertrieb des Fiat X 1/9 einstellen, da sich der wichtigste Auslandsmarkt USA für Fiat nicht mehr lukrativ gestaltete. Die Hauptstützen des damaligen US-Geschäftes machten der Fiat 124 Spider, der X 1/9 und die US- Version des Ritmo bzw. 131 aus. Etwa 75 % der gesamten X 1/9 Produktion gingen dorthin. Bertone, der das Auto entworfen und bis dato die Karosserie gebaut hatte, schlug vor, den Wagen unter der Markenbezeichnung "Bertone X1/9" weiterhin anzubieten; zum Vertrieb wurde das ehemalige Fiat-Händlernetz genutzt. Fiat nahm dieses Angebot an und sagte zu, Bertone weiterhin mit den technischen Bauteilen zu beliefern. Vom Frühjahr 1982 an wurde das fast baugleiche Auto nun unter dem Label "Bertone" angeboten (zunächst mit einer heute begehrten Sonderserie "IN" (10 Jahre X 1/9). Im Zuge der Katalysatoreneinführung lieferte Bertone, als einer der ersten Hersteller überhaupt, ab 04/1985 einen Wagen mit geregeltem Dreiwegekatalysator in Europa aus. Hierbei konnte er auf die schon 1980 in den USA eingeführte Version mit Einspritzmotor und geregelten Kat zurückgreifen.

Bertone stattete den Wagen im Laufe der nächsten Jahre immer besser aus (Lederausstattung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber). Mit dem "Sunshine" wurde 1987 eine dann auch wieder abgespeckte Ausführungsvariante (mit Katalysator) ins Sortiment aufgenommen.

Die reinen Fahrleistungen eines X1/9 sind, gemessen an den heute üblichen Motorisierungen, eher enttäuschend. In den 1970er Jahren waren die Fahrleistungen jedoch als sehr gut anzusehen, und auch heute noch begeistert seine sehr gute Straßenlage, Spontanität und Agilität. Deshalb hat er immer noch seinen festen Platz im (historischen) Rennsport.

Im Jahr 1988 wurde der Vertrieb nach ca. 165.000 Einheiten eingestellt; die Produktion war schon Ende 1986/Anfang 1987 eingestellt worden. 1988 erscheint das letzte offizielle Sondermodell mit der Bezeichnung "Gran Finale" ausgestattet mit einer Mica- Metallic- Lackierung in Blau und Rotbraun, Alcantara-Innenausstattung, O.Z.-Felgen und Vergasermotor, ausschließlich für den englischen Markt.

Sondermodelle

Das erste Sondermodell war 1975 der X1/9 Corsa, welcher aber nie über den Prototypenstatus heraus kam. Der Verbleib des Prototypen ist ungewiss. Das erste offizielle Sondermodell im deutschsprachigen Raum war der X1/9 Exklusiv, welcher zwischen 1976 und 1978 gebaut wurde. Parallel wurde speziell für die Schweiz, Frankreich, Belgien und Großbritannien in Einzelstückzahlen (ca. 700 Stk.) der inzwischen sehr seltene X1/9 Lido gefertigt. Nach Übernahme der Produktion von Bertone erschien 1982 das zweifarbige Sondermodell "IN" mit einer Stückzahl von etwa 500 Wagen. Danach folgte das ebenfalls zweifarbige Sondermodell "VS" (Version Speziale). 1985 wurden dann ca. 1000 Einheiten des „X1/9 Sunshine“ gebaut. Als letztes Sondermodell wurde der Rechtslenker "Grand Finale" für Großbritannien bis Anfang 1988 gebaut.

Spezielle Rennsportmodelle [Bearbeiten]

Der Filipinetti X1/9: Nach der Vorstellung des X1/9 in Turin Ende 1972 wurde auf Druck vom Fiat-Konzern der X1/9 für den Rennsport vorbereitet. Dafür wurde Anfang 1973 die schon mit dem Fiat 128 erfolgreiche Schweizer Scuderia Filipinetti beauftragt. Kein geringer als Mike Parkes baute dann den legendären Filipinetti X1/9 auf, welcher Anfang 1973 auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde. Damals wurde auch der 16V Prototypen-Motor von Gian Paolo Dallara im Filipinetti ausprobiert. Schon nach nur einem Rennen am 1. April 1973 am Nürburgring verschwand der Filipinetti X1/9 nach dem plötzlichen Tod von Georges Filipinetti (Inhaber der Scuderia). Der Verbleib des Filipinetti X1/9 war über 30 Jahre ungewiss. Er wurde dann Ende 2004 in einem relativ schlechten Zustand zufällig in Puerto Rico gefunden. Nach dem Transport nach Deutschland wird er dort in den nächsten Jahren wieder restauriert werden.

X1/9 Abarth: Ende 1973 wurde dann der X1/9 Abarth entwickelt. Damit wurde ein direkter Konkurrent im Fiat/Lancia Konzern zum Lancia Stratos geschaffen. Der Abarth X1/9 hatte einen 16V-Zylinderkopf, der auf einen aufgebohrten 1600cm³-Motorblock montiert wurde. Die Karosserie wurde für die Voraussetzungen des Rallyesports stark modifiziert. Um den Mittelmotor mit genügend Frischluft zu versorgen, wurde der markante "Schnorchel" auf der Motorhaube angebracht. Die durchaus gute Idee des Einsatzes des X1/9 Abarths für den Rallye-Rennsport wurde aber vorzeitig beendet. Man entschied sich zugunsten des 131 Abarth und des Lancia Stratos. Es wurden nur sechs Rennfahrzeuge mit dem Namen "Prototipi" und eine Straßenversion mit Name "Stradale" gebaut. Der Verbleib dieser Wagen wurde inzwischen fast lückenlos aufgedeckt.

Icsunonove Dallara: 1975 wurde auf dem Automobilsalon in Paris eine Rennversion der Gruppe 5 des Fiat X1/9 vorgestellt: Der Icsunonove Dallara. Der Wagen wurde speziell von Bertone mit einer GfK-Karosserie ausgerüstet. Von Dallara kam dann ein spezielles Fahrwerk und der schon im Filipinetti X1/9 getestete 16V-Zylinderkopf. Die Leistung wurde noch während den 70ern von Dallara verbessert. Der Dallara X1/9 wurde hauptsächlich für Bergrennen genutzt. Aber auch auf Rundstrecken war der Dallara X1/9 aktiv, wie 1977 in Deutschland unter Leinberger Racing. Man konnte den Dallara X1/9 noch bis in die späten 1980er Jahre bei diversen Rennen sehen.

Auzug aus Wikipedia

 

 

Verschiedene Links

http://www.oldtimer-info.de/

http://www.oeamtc.at/auto/oldtimer/

www.bertonex19.de/

 

 


Der folgende Artikel und Bilder mit Genemigung von www.bertonex19.de/technik.htm

Technik


Motor/Getriebe:
4-Zylinder Reihenmotor mit einer obenliegenden Nockenwelle.

In Reihe stehende Ventile, Ein/Auslass auf einer Motorseite.

Verteilerantrieb durch Nockenwelle, später über Ölpumpenwelle.

Block aus Grauguß, Kopf aus Aluminium ausgeführt. Einbaulage

quer unmittelbar vor der Hinterachse, mit dem 4- später

5-Ganggetriebe und dem Differenzial verblockt. Der Motor

ist leicht aus der Längsachse nach rechts versetzt eingebaut.

Dadurch ist das Getriebe direkt am Motor angeflanscht.

Das Differenzial befindet sich leicht nach hinten versetzt.

Die Antriebswellen sind ungleichlang ausgeführt.

 

 

 

Fahrwerk:
Unabhängige Radaufhängungen an allen 4 Rädern.

Vorn mit McPherson Federbeinen, Querlenkern und

Schubstreben. Lenkung durch Zahnstangenlenkung.

Hinten Federbeine und Schräglenker mit einstellbaren

Zusatzstreben. Keine Stabilisatoren. Scheibenbremsen

an allen 4 Rädern, Schwimmsattel. Handbremse auf

Hinterräder. Kein Bremskraftverstärker.

Der Antrieb ist dem Fiat Modell 128 entnommen und weitgehend

unverändert als Mittelmotor eingebaut. Diese Ausführung geht

auf eine Idee des Fiat Technik-Chefs Dante Giacosa zurück. In

den 60er Jahren dominierte beim Antrieb noch der sogenannte

Standartantrieb mit einem längs eingebauten Motor und

Differenzial an der Hinterachse. Erst langsam machte

sich die Frontantriebstechnik breit, nachdem, vor allem

durch die Dominanz des Käfers, in den 50er Jahren viele

Heckmotorkonstrukionen im Kleinwagenbereich verwirklicht

wurden. Bei Fiat hatte man bereits in der Vorkriegszeit mit

dem Frontantrieb experimentiert, allerdings ohne Erfolg mit dem

Ergebnis dass Frontantrieb bis weit in die 60er Jahre hinein als

völlig undenkbar im Konzern galt. Erst über den Umweg Autobianchi

konnte mit dem Primula der Frontantrieb bei den Italienern Fuß fassen.

Ein wesentliches Element des Frontantriebes bei Fiat war die Lösung

des Getriebeproblems. Aus Platz- und Gewichtsverteilungsgründen

wollte man den Motor quer zur Fahrtrichtung einbauen. Dies

wiederum ergab Unterbringungsprobleme mit dem Getriebe.

Bei Austin hatte man z.b. für den Mini zu einem Getriebe in der

Ölwanne gefunden. Mit dem Problem einer entsprechenden

Bauhöhe und eines gemeinsamen Ölhaushaltes Getriebe/Motor.

Bei Peugeot wurde aus dem gleichen Grund der Motor schräg

nach hinten geneigt was eine schlechte Zugänglichkeit ergab.

Das Getriebe einfach an den Motor anzuflanschen mit einen

daran angesetzten Differenzial ergab aber eine zu große Baulänge

für den Quereinbau. Erst die Idee den Motor leicht nach rechts

versetzt im Motorraum einzubauen, das Getriebe anzuflanschen

und das Differenzial praktisch neben das Getriebe zu setzen unter

in Kaufnahme von ungleichlangen Antriebswellen löste dieses Problem.

Diese von Giacosa entworfene Konzept wird heute von fast allen

Herstellern kopiert. Damit war der Weg frei für ein modernes

Frontantriebskonzept. Bei Rennwagen hatte sich in den beginnenden

60er Jahren das Mittelmotorkonzept durchgesetzt. Auch bei

Sportwagen begann man auf dieses Konzept zu setzten welches

vor allem eine gute Gewichtsverteilung und Belastung der Antriebsachse

als Vorteil vorzuweisen hat. Erste Mittelmotorfahrzeuge setzten auf

längs eingebaute Motoren mit der Folge kleiner, weit nach vorn

gerückter Innenräume (z.b. Lotus Europa) Dante Giacosa verfolgte

schon seit Mitte der 60er Jahren die Idee den kompakten

Frontantriebsblock incl. Vorderachse einfach nach hinten

zu versetzen. An verschiedene Prototypen (Autobianchi G 21 und 23)

wurde das ausprobiert und mit dem Autobianchi Runabout 1969

als direktem X 1/9 Vorläufer von Bertone mit der Antriebseinheit

des neuen Fiat 128 gezeigt.

Daraus ergibt sich auch die Fahrwerkskonstruktion des X.

Da die Frontantriebseinheit nach hinten versetzt wurde nahm

man die Federbeinaufhängung gleich mit. Natürlich mit

Schräglenkern anstelle Querlenker und Schubstreben angepasst.

Ein Überbleibsel sind die einstellbaren Zusatzlenker am Radträger.

Ebenso gelangten die Scheibenbremsen dadurch fast zwangsläufig

an die Hinterachse. Für vorn wählte man – entgegen dem Runabout

der den Vorderwagen des 850 Spider nutze – ebenfalls die Vorderachse

des 128. Da die um den Frontantrieb befreit einen völlig leeren

Bereich zwischen den Rädern ließ war das auch die Möglichkeit

dort einen für die Fahrzeugklasse überraschend geräumigen

Kofferraum unterzubringen.

 

 

Motor:
Motoren haben gewöhnlich eine lange Bauzeit. So beherrschten zum

Ende der 60er Jahre, besonders in der Hubraumklasse 1.0 – 1.5 Ltr.

Noch Konstruktionen der Nachkriegszeit den Markt. Langhubig

ausgelegt mit untenliegenden Stoßstangen war der Stand der Technik.

Der Motor des 128 hatte folgende Forderungen zu erfüllen:

Leicht und Kompakt für den Frontantrieb – Erfüllt duch

Aluzylinderkopf Drehzahlfest – Erfüllt durch obenliegende

Nockenwelle Laufruhig = Zahnriemen Flexibel = von 1.1 – 1.6 Ltr.

Hubraum eingesetzt in den Modellreihen: 128, Ritmo, Regatte,

X 1/9 Tipo, Uno, Punto sowie Seat Ronda und Malaga und

Yugo 1100, 45, Florida. Zukunftssicher = mit nur geringen

Änderungen fast 20 Jahre in Produktion Sparsam = durch die

Konstruktion gewährleistet. Abgasarm = das war damals noch

kein Thema, jedoch durch Anpassungen bei der

Gemischaufbereitung (Einspritzung) ist das durchaus

bis zu den heutigen Abgaswerten darstellbar. Preisgünstig/schnelle

Herstellbarkeit = für die Großserie ein entscheidender Punkt.

Die Konstruktion war auf eine rationelle Fertigung ausgelegt,

die einzelnen Hubraumvarianten sind auf einem Montageband

zu fertigenr. Der Verzicht auf 2 obenliegende Nockenwellen oder

gar 16 Ventile (beides in dieser Klasse damals absolut

nicht Vorstellbar) hat auch die Kosten reduziert.

Der von Aurelio Lampredi - einem ehemaligen Ferrari

Rennmotorenkonstrukteur - entworfene Motor hat all diese

Punkte vorbildlich erfüllt. Erst in den 90er Jahren wurden

diese Motoren durch eine neue Konstruktion abgelöst deren

größter Vorteil im Gewicht und der automatisierten Fertigung lag.

 


Karosserie:
Offene, selbsttragende Stahlblechkarosserie mit einem

festen Überrollbügel. Zwei Sitzplätze, Motor hinter dem

Fahrgastraum, unmittelbar vor der Hinterachse als

Mittelmotor eingebaut. Vor dem Fahrgastraum und hinter

dem Motor ist jeweils ein Kofferraum vorgesehen. Die beiden

Kofferräume sowie der Motorraum sind jeweils durch eigene

Hauben verschlossen. Das Dach ist als abnehmbare starre

Kunststoffplatte ausgeführt und wird im vorderen

Kofferraum abgelegt. Tank und Reserverad finden sich

hinter den Fahrer/Beifahrersitzen. Die verstärkt ausgeführten

Türschweller bilden mit dem dreiteilig ausgeführten

Mitteltunnel der über Streben mit einem Querträger

unter dem Armaturenbrett verbunden ist und dem

Überrollbügel sowie den stark ausgeführten A-Säulen

einen käfigartigen Verbund welcher den Überlebensraum

der Fahrgastzelle sichern soll. Der Motorraum ist vorn und

hinten mit stabilen Querstreben begrenzt und wird durch

Längsträger die bis zu den hinteren Stoßfängeraufnahmen

gehen seitlich eingefasst. Vorn stützen sich die Federbeindome

auf kräftige Verstrebungen der Spritzwand im Lenkgetriebetunnel

und auf Längsträger ab. Eine Querversteifung wird durch das

Rahmen X unter dem Kofferraum erzielt.

 


Geschichte:
Ende der 60er, Beginn der 70er Jahre wurden in den USA,

dem Hauptabsatzgebiet des X 1/9 Vorgängers 850 Coupe/Spider

durch den Gesetzgeber strenge Auflagen bezüglich der passiven

Unfallsicherheit geplant. Vorschriften die hohe Anforderungen

an die Steifigkeit der Fahrgastzelle stellten und aufgrund von

Überschlagtests durch klassische Cabrios nicht mehr hätten

erfüllt werden können. Da auch der X für den US Markt konzipiert

werden sollte war es also eine Notwendigkeit diese geplanten

Vorschriften bei der Entwicklung einzubeziehen. Dass die

Vorschriften letztendlich nicht ganz so streng erlassen wurden

wie geplant lag an den US-Autokonzernen die in heftiges

Wehklagen ausbrachen und Ihren Einfluß geltend machten.

Der X hatte durch die Planung eine hohe Steifigkeit und

passive Sicherheit mit auf den Weg bekommen, leider allerdings

auch ein vergleichsweise hohes Gewicht welches seine

Eignung im Motorsport einschränkte. Im Laufe der 60er

Jahre hatte sich im Motorsport die Mittelmotorbauweise

durchgesetzt. Logisch dass auch bei Straßensportwagen

dieses Konzept Verbreitung fand. Bertone war durch die

Verbindung zu Lamborghini ein Vorreiter dieses Konzeptes

und wollte dieses Know How bei einem kleinen Sportwagen

darstellen. Fiat selbst hatte eigentlich an ein Cabrio auf Basis

der 128 Limousine gedacht, also mit Frontantrieb, so ähnlich

wie Jahrzehnte später bei der Barchetta. Die besondere

Schwierigkeit bei der Gestaltung eines Mittelmotorfahrzeuges ist,

neben dem Motor auch noch die Insassen vernünftig

unterzubringen und zudem noch einen tauglichen Kofferraum

einzuplanen. Das Package des X ist perfekt gelungen.

Die kompakte Antriebseinheit ermöglichte es die Insassen

nicht zu weit nach vorn zu platzieren, dadurch wurde der

Fußraum nicht zu sehr eingeschränkt. Außerdem gestattete

es Tank und Reserverad – auf das man damals noch nicht

verzichten wollte - hinter die Sitze zu verbannen. In der

langen flachen Schnauze fand, auch aufgrund der geschickten

Raumausnutzung durch die Vorderachse, ein ausreichend

großer und tiefer Kofferraum Platz und hinter dem Motor

war noch genug Platz für ein zweites Gepäckabteil. Fast schon

genial die Unterbringung des Daches im vorderen Kofferraum.

Die Lösung mit dem Überrollbügel war bei verschiedenen

Prototypen in den Jahren davor, nicht nur bei Bertone schon

angedeutet worden. Auch der 1969 erschienene 914 VW/Porsche

hatte bereits ähnliche Lösungen parat. Was im Vergleich zu

heutigen Fahrzeugen sofort auffällt ist das kompakte Format.

Im Gegensatz zum Mode zu Beginn des 21. Jahrhunderts,

wo man durch viel Blech Stabilität und Kraft Visualisieren will

zog man es damals vor Autos kompakt, fast schon zierlich zu gestalten.

Das hat den Nebeneffekt der guten Übersichtlichkeit welche

zielgenaues Fahren auf engen Straßen erleichtert. Klare Linien,

ohne überflüssigen Zierrat schaffen die zeitlosen Linien des X 1/9 .

Es sollte - und das gelang ja auch – die Anmutung eines kleinen

Rennerles geschaffen werden. Schwülstige – fliesende Linien waren

im damaligen Stil durch die gerade, schlichte Form ersetzt.

Die Designer Giorgio Giugiaro und natürlich auch Marcello Ghandini ,

letzterer für die Gestaltung des X zuständig, haben diesen Stil

damals kreiert und Mustergültig ausgeführt. Herausgekommen

ist ein Fahrzeug mit ansehlichen Formen und

einer sehr guten Platzausnutzung.

Technische Daten Fiat / Bertone X1/9

Der Artikel und Bilder mit Genemigung von www.bertonex19.de/technik.htm


 

 

 

 

 

CLUBS

 

FIAT X 1/9-CLUB

Seit Dezember 1991 gibt es ihn nun schon

in Österreich - den FIAT X 1/9-CLUB und es
freut uns ganz besonders, daß Ihr uns

auf unserer Homepage besuchen kommt!

 

X 1/9 Club Würzburg www.x19-unterfranken.de

X 1/9 Owners Club www.x1-9ownersclub.org.uk

X 1/9 Club Schwitzerland www.x1-9club.ch

Bertone X1/9 Club Deutschland www.x1-9.de

Fiat X1-9 Club Esslingen www.x19-club.de
 

 Sonstige Links zum Thema

X 1/9 Geflüster Forum www.x1-9.org/forum
 

Modellautos www.modellauto18.de
Hier gibts den X1/9 als 1:18 Modell in 3 Farben


 

 

 

 

www.fiat.at

Fiat 500/500C, Fiat Panda, Fiat Panda 4x4,

Fiat Grande Punto, Fiat Punto Evo, Fiat Sedici 4x4,

 Fiat Idea, Fiat Bravo, Fiat Freemont, Fiat Croma,

Fiat Qubo und Fiat Doblò.

Hier finden Sie Informationen zu allen Modellen,

www.fiat.at

1909 eröffnete Fiat eine Fabrik in den Vereinigten Staaten

und stellte dort neben PKWs auch Lastkraftwagen,

Traktoren, Züge, Schiffsmotoren und Flugzeuge her.

1922 wandelte sich Fiat von einer exklusiven Edelmarke

zu einer solchen, deren Produkte für eine immer größer

werdende Anzahl normaler Konsumenten erschwinglich

werden sollten. Der Konzern fühlte sich herausgefordert,

eine klaffende Lücke im US-Markt mit einem einfach

motorisierten Kleinwagen zu füllen. Ein Auto für jedermann.

Mitte der 50er-Jahre liefen Millionen der kleinen

Fiat-Modelle Seicento und Cinquecento vom Band.

Fiat hatte das Auto in einen Massenartikel verwandelt

und avancierte zum Symbol des italienischen Wirtschaftswunders.

www.fiat.at