CONSUL CAPRI RESTAURIEREN

 Aus Gesundheitlichen Gründen ist die Restaurierung nur mit Hilfe von Freunden und Bekannten möglich. Ich möchte mich hier ausdrücklich dafür bedanken.


Ford Consul Capri 1300 Bj. 1962 / 4 Zylinder Kent Motor 

 

Foto www.siegfried-huemer.at

 


Ford Consul Capri 1300 Bj. 1962.   Gekauft am Oktober 2011

von Ulli Wellssow Köln

 

Daten:

Consul Capri 1340 ccm 1961-1962
Produktionszeitraum
Juli 1961 - August 1962

Technische Daten
Motor: Kent Reihenmotor, 4 Zylinder, 1340 ccm ohv
3 Fach Gelagerter Kent GB.

Bohrung x Hub: 80,96 x 65,07 mm
Max. Leistung: 56,5 bhp bei 5000 rpm
Getriebe: 4-Gang Schaltgetriebe. 1. Gang nicht Synchronisiert

 und sehr kurz übersetzt.
Karrosserie: Selbsttragend
Fahrwerk: McPherson Federbeine vorn,
halbeliptische Federbeine hinten
Radstand: 2515 mm
Spurweite: 1257 mm
Länge übe alles: 4338 mm
Bremsen: Scheiben vorn, Trommeln hinten
Höchstgeschwindigkeit: ca. 130 km/h

 

Das gröbste ist gemacht.

Geschweißt, Lackiert, Innenraum und Bremsen.

Wie man sieht ist trotzdem noch viel zu tun. 

 
 Wie man sieht ist trotzdem noch viel zu tun.
 Reparaturen Winter 2012 -2013 
 Man kann immer etwas verbessern natürlich nur mit Originalteilen.
Ersatzteilträger Ford Cortina MK1 Bj. 1965
Gebraucht werden Motor, Getriebe und Diff.

 


Der Ford Kent ist ein Verbrennungsmotor von Ford of Europe in 1959 für den Ford Anglia, es ist ein reihen-Vierzylinder-Overhead-Ventil-Motor mit einem Gußeisernen Zylinderkopf und Block. Ursprünglich im Jahr 1959 für den Ford Anglia entwickelt, ist es ein Reihen-Vierzylinder- OHV- -Motor mit einem Gusseisernen Zylinderkopf und-Block.

Der Original Kent Motor ist 1959 erschienen und

kam im Ford Anglia mit einerKapazität von 996,95 ccm entwickelt.Dieser hatte 39 PS (29 kW) bei 5.000 Umdrehungen pro Minute. Mit einem 80,96 mm (3,1875 in) Bohrung und 48,41 mm (1,906 in) es war eine Abkehr von der traditionellen Langhuber.Der gleiche Motor, dessen Bohrung unverändert, aber mit einem längeren Hub und damit größere Kapazität wurde anschließend im Consul Capri (1340 ccm und 1500 ccm) und im Ford die Mk1 und frühen Mk2 Cortina (1200 ccm, 1300 ccm und 1500 ccm ), und die frühen Corsairs verwendet.

DER CONSUL CAPRI IST 50


Link zu Homepage von Cersten Richter

Vor ca 50 Jahren hat Ford in England zwei außergewöhnliche Fahrzeuge vorgestellt, deren Linienführung beim Publikum geteilte Resonanz auslöste. Man mochte die eigenwillige Form des Ford Consul Classic, oder man lehnte sie ab. Ebenso erging es dem aus der Limousine entstandenen Coupè, dem Ford Consul Capri. In Deutschland hat nur eine Hand voll Consul Capris überlebt, von denen Ford Köln ab 1962  insgesamt 500 Stück importiert hat. Der Consul Classic war offiziell in Deutschland nie von Ford importiert worden. In Österreich und der Schweiz wurde der Classic und der Capri offiziell bei ausgewählten Fordhändlern angeboten.  
Sollten Sie mehr über diese Raritäten wissen wollen, oder sogar selbst einen Consul Classic oder Consul Capri besitzen, sind sie auf der Hompage von Cersten Richter sehr gut aufgehoben.

  Cersten´s Ford Consul Capri Homepage 

Sehr viele Daten, Tipps und Tricks, wichtige Links,  

Datenblätter  Tipps & Tricks  Wichtige Links.

 


Einige Bilder von verschiedenen Classic Capri´s

 Norfolk Street Cruisers

Ask Bob ? Ford Consul Capri & Consul Classic

 


A Family Tradition for Over 40 Years,
Selling Classic and Fine Motorcars Throughout the World.

 


 

Der Ford Consul Capri war die 2-türige Coupéversion des Consul Classic, die Ford England 1961 vorstellte. In Großbritannien war der Wagen zwischen Januar 1962 und Juli 1964 erhältlich; auch von Ford Köln wurde der Wagen ohne großen Erfolg angeboten.

Wie die Limousinenversion Classic bot auch der Consul Capri einige ungewöhnliche Ausstattungsdetails, zum Beispiel Doppelscheinwerfer, mehrstufig schaltbare Scheibenwischer, Scheibenbremsen, abblendbare Instrumentenbeleuchtung und Zigarettenanzünder. Der Wagen wurde als „The First Personal car from Ford of Great Britain“ in der Werbung vom Dezember 1961 bezeichnet. Er war von Roy Brown konstruiert worden, der auch die Fahrzeuge von Edsel entwarf. Der Name des Entwurfes war „Sunbird“, eine Kreuzung zwischen Thunderbird und Sunliner. Das Fahrzeug hatte fließende Linien, einen großen Kofferraum und ein Hardtop.

Ursprünglich wurde der 4-Zylinder-Reihenmotor mit drei Kurbelwellenlagern und 1340 cm³ Hubraum (Modell 109E) eingebaut; diese frühen Exemplare wurden aber als untermotorisiert betrachtet und litten unter häufigen Kurbelwellendefekten. Ab August 1962 wurden die Wagen mit dem größeren 1498-cm³-Motor (Modell 116E) ausgeliefert, was eine entscheidende Verbesserung war. Die ersten 200 Consul Capri waren handgefertigte, linksgelenkte Exemplare für den Export.

Auf der IAA in Frankfurt (Main) wurden 1961 ganze

88 Exemplare in Deutschland verkauft, von 1961 bis 1964 waren es nur 500 Stück.

Die frühesten dieser handgefertigten Exemplare wurden nach Deutschland geliefert. Der Consul Capri 335 ist heute eines der seltensten Ford-Automobile.

1963 wurde eine GT-Version (auch mit dem Motor 116E, wie im Cortina GT) eingeführt. Der ganze Wagen war sehr teuer in der Herstellung und lief am Ende der Produktion parallel mit dem populären Cortina, die Verkaufszahlen waren aber so enttäuschend (18.716 Stück, einschließlich 2002 GT-Versionen), dass der Consul Capri nach nur 2 ½ Jahren aus der Modellpalette verschwand.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Foto Wikipedia
Der Consul Capri 335 ist heute eines der seltensten Ford-Automobile. Allerdings mit hohen Alltagsqualiäten!

Henry Ford   „Der Unternehmer des Jahrhunderts“ 

Schon mit 12 Jahren richtete Henry Ford sich eine eigene Werkstatt ein, mit 15 baute er die erste Dampfmaschine und mit 16 begann er in Detroit eine Lehre als Maschinist. Es folgten u.a. Gelegenheitsarbeiten in Detroiter Fabriken.1888 heiratete er Clara Bryant, 1891 wurde Ford Ingenieur bei der Edison Illuminating Company in Detroit.Ab 1893 hatte Ford als Leitender Ingenieur genug Zeit und Geld für eigene Experimente mit Verbrennungsmotoren.1896 wurde sein Traum vom selbst fahrenden Fahrzeug mit dem „Quadricycle“ Realität, quasi dem ersten Ford.1898 kündigte Henry Ford bei Edison und gründete die Detroit Automobile Company, die jedoch bankrott ging. Ford ließ sich nicht entmutigen und begann mit dem Bau von Rennautos, der legendären „Sweepstakes“.1903 gründete Ford mit elf weiteren Investoren und 28.000 US-Dollar Kapitaleinlage die Ford Motor Company. Das erste hier gebaute Fahrzeug wurde am 23. Juli 1903 verkauft.Mit dem T-Modell verwirklichte Henry Ford kurz darauf seinen Traum, ein zuverlässiges und effizientes Automobil zu einem vernünftigen Preis zu bauen – und begründete eine neue Ära im Personenverkehr.1919 kauften Henry Ford und sein Sohn Edsel die Anteile aller Kleinaktionäre im Gesamtwert von 105.568.858 Dollar und wurden zu den alleinigen Besitzern des Unternehmens. Henry Ford übergab die Präsidentschaft an Edsel – bis zu dessen Tod 1943.1945 trat Henry Ford zum zweiten Mal als Präsident zurück und übergab die Führung an seinen Enkel Henry Ford II.1946 wurde Henry Ford beim American Automotive Golden Jubilee für seinen Beitrag zur Automobilindustrie gewürdigt. Zudem verlieh ihm das American Petroleum Institute für seinen herausragenden Beitrag zum Wohle der Menschheit die erste Goldmedaille seines Lebens.Am 7. April 1947 um 23.40 Uhr starb Henry Ford in seinem Haus in Fairlane/Dearborn – wegen eines Hochwassers bei Petroleumlampen und Kerzen, wie bei seiner Geburt 83 Jahre zuvor.

Text von:   www.ford.at/UeberFord/DasUnternehmen/Geschichte

Mehr von Ford  www.ford.at


Die ersten 200 Capris wurden von Hand für den Export nach Deutschland in der Zeit für den 1960 Auto-Show expo gemacht.
Sie wurden von Fords Charles Thompson und eine Ex kanadische Jazz-Musiker namens Roy Brown entwickelt. Roy mit dem Design von vielen großen amerikanischen Fords in den 40er und 50er Jahren beteiligt war, bis er den Ford Edsel, nach Henry Fords Sohn namens bekam, war der Ford Edsel das erste teure Ford Katastrophe. Danach Roy wandte sich in einer kleinen Outback Ford-Werk namens "Dagenham", wo er in der Gestaltung der Anglia, Consul etc. beteiligt war dann tat er es wieder, ein weiteres teures Ford Katastrophe, die Consul Capri.

Am Dagenham Werk der Capri wurde als "Sunbird" eine Kreuzung zwischen den Yank-Tank Thunderbird und Sunliner Modelle bekannt. Der Begriff Yank-Tank kam fron frühen amerikanischen, holländischen imigrants namens Jan, das sogenannte Yan-Kees, war der Tank bisschen die aufgrund ihrer Größe. Der Begriff Dagenham Mülltonne wurde durch die schnelle Rosten billig recyceltem Metall am frühen britischen Fords.The frühen Capris verwendet wurden untermotorisiert und auch eher auf die Kurbelwelle Snap, nicht schön im Stau!

Dubbed von Ford als Britains erstes persönliches Auto? Es war Schneide Scheibenbremsen, Multi-Speed-Scheibenwischer, vier Scheinwerfern, einem Bindestrich Dimmer und sogar ein Zigarettenanzünder, alle clever Zeug, aber keine Hilfe, wenn Sie haben eine gebrochene Kurbelwelle.

Sowohl der Ford Edsel und Capri sind jetzt sehr nach Oldtimer gesucht.

 


 VIDEOS

 

 

 

 


             Modelle von Ford (UK)
  • Anglia - Capri I Crayford-Cabriolet - Consul - Consul Classic - Corsair -Cortina Mk I - Cortina Mk II - Cortina Mk III - CX - Executive - GT 40 - GT 70 - Popular -Prefect - RS 200 - Squire 100E - Zephyr - Zodiac

                 Die wichtigsten deutschen Ford Oldtimer

    1925 -1927 Ford T-Modell Tourer, 3.771 mal gebaut

    1928 -1932 Ford Modell A, AF, 19.415 mal gebaut.

    1932-1934 Ford B, BF, 1.784 mal gebaut.

    1932-1934 Ford V8-18, Karosserie des Modell B mit einem V8-Motor und 65 PS, 636 mal gebaut.

    1934 Ford V8-40, 29 mal gebaut..

    1932 -1936 Ford Köln Limousine, in England entwickelter Kleinwagen der Einliter-Klasse, ab 1934 ohne Trittbretter, ab 1935 auch als Cabrio-Limousine, die eine mit Kunstleder bezogene Karosserie hatte, 11,121 mal gebaut
     

    1933-1936 Ford Rheinland, Nachfolger des Modell B, biedere, aber robuste Technik, 5.575 mal in verschiedenen Karosserievarianten gebaut

    1935-1939 Ford Eifel, Nachfolger des Ford Köln, verschiedene Aufbauten von diversen Karosseriebauern, 61.495 mal gebaut.

    1935-1941 Ford V8, große Limousine, seinerzeit günstigster Achtzylinder in Deutschland, 3,6 Liter Hubraum und 90 PS, ab 1937 optisch modifiziert, in verschiedenen Karosserie-Varianten gebaut, ab 1939 nur noch als V8 Spezial mit Fließheck und verkleideten Hinterrädern und wahlweise mit 2,2l-Motor und 60 PS, insgesamt 5.608 mal produziert.

    1939 -1941 und 1948-1952 Ford Taunus "Buckel", Nachfolger des Eifel mit gleichem Antrieb aber modernerer Karosserie, mit 1,2l-Vierzylinder und 34 PS, vor dem Krieg ca. 7.100 mal gebaut, danach als Limousine, Cabrio, Kombi, Transporter und mit zahlreichen Sonderaufbauten (mit langem Fahrgestell als Krankenwagen und Taxi) insgesamt 76.590 mal gebaut.

    1952-1962 Ford Taunus 12M/15M "Weltkugel", neuer Taunus mit selbsttragender Ponton-Karosserie und auffälliger Weltkugel über dem Kühlergrill, ab 1955 auch als stärkerer 15 M. 12 M und 15 M unterschieden sich hauptsächlich durch die Motorisierung (12 M: 38 PS, 15 M: 55 PS) und ihre Kühlergrills, trotz einiger Qualitätsmängel relativ erfolgreich, in 4 Modellserien mit wechselnder Front-Optik produziert, von ´53 bis ´55 auch als Billigversion Taunus 12, ab 1959 nur noch als 12 M und ohne Weltkugel, dafür auch mit 1,5l-Maschine, Gesamtproduktion 12 M: 343.845 (plus 76.899 12M mit 1,5l-Motor), Gesamtproduktion 15M: 134.127 Stück.

    1953-1965 Ford FK 100 "Eilfrachter", ab 1960 Umbennung in Taunus Transit.

    1957-1960 Ford Taunus 17M (P2) "Barocktaunus", neu entwickelte Baureihe, im Design angelehnt an damalige US-Modelle, als Limousine und Kombi in zwei Ausstattungsvarianten, insgesamt 239.978 mal gebaut (inkl. 45.468 Kombis)

    1960-1964 Ford Taunus 17M (P3) "Badewanne", auch als 17M Turnier, mit sehr moderner, aerodynamischer Karosserie, mit 1,5 und 55 PS und 1,7l-Maschine 60 bzw. 65 PS, ab 1961 auch mit 1,75l-Maschine und 70 bzw- 75 PS, 669.731 mal gebaut

    1962-1966 Ford Taunus 12M (P4), für den US-Markt entwickeltes Fahrzeug, das dann doch in Deutschland produziert wurde, mit 1,2l- und 1,5l-V4-Motor mit 40 bzw. 50 und als 12 M TS mit 55 PS, ab 1963 auch als Kombi, Coupe und 4-Türer, 672.695 mal gebaut

    1964-1967 Ford Taunus 17M/20M (P5), optisch ansprechende Limousine mit 1,5l- und 1,7l-V4-Motoren im 17M und mit 2,0l-V6-Motor im 20M, ab 1965 auch als Kombi und schönes Coupe ohne B-Säule, in kleinen Stückzahlen auch als von Deutschmann umgebautes Cabrio, ab Ende 1966 auch mit Automatik (Taunomatic) lieferbar, 710.059 mal gebaut

    1965-1977 Ford Transit, erste Transit-Baureihe, ab 1972 auch mit Dieselmotor, über 1,1 Mio. mal produziert.

    1966-1970 Ford 12M/15M (P6), wenig eleganter Nachfolger des bisherigen 12M, als 15M mit anderer Front-Optik (u.a. trapezförmige Scheinwerfer), 4 verschiedene Motoren mit 6 Leistungsstufen von 45 bis 70 PS im 15 M TS, ab 9/1967 nicht mehr als "Taunus" verkauft, Gesamtproduktion: 668.187 Stück.

    1967-1968 Ford Osi M TS Coupe, schnittiges Coupe auf Basis des Ford 20 M TS, anfangs nur mit 2,0-V6, dann auch mit dem 2,3l-V6 lieferbar, in Deutschland 1.279 mal verkauft, Gesamtproduktion ca. 2000 Stück.

    1967-1968 Ford Taunus 17M/20M (P7A), sehr große, amerikanisch angehauchte Karosserie, als zwei- und viertürige Limousine, als Kombi und Coupe gebaut, als 17M mit 60, 65 und 70 PS, als 20 M mit 2,0l-V6-Motor und 85, 90 sowie 2,3lV6-Motor und 108 PS, Sportversion Ford 20 M TS, ab 5/1968 auch 17M mit V6-Motoren, die Baureihe wurde in dieser Form nur 11 Monate lang und 155.780 mal gebaut und war für Ford ein Flop.

    1968-1972 Ford Taunus 17M/20M/26M (P7B), optisch modifizierte Nachfolgebaureihe der ersten P7-Baureihe, gefälligeres Design an Front und Heck, geglättete Karosserie, drei V4-Motoren (1,5l: 60 PS, 1,7l: 65/70 PS) und vier V6-Motoren (1,8l: 82, 2,0l: 85 bzw. 90PS, 2,3l: 108 bzw. 125 PS, 2,6l: 125 PS), mit 567.482 gebauten Exemplaren deutlich erfolgreicher als sein Vorgänger.

    1968-1974 Ford Escort "Hundeknochen", in England entwickelt und erst nur dort, später auch in Belgien und Deutschland gebaut, im direkten Vergleich mit der Konkurrenz wenig überzeugendes Fahrzeug, anspruchslose Technik und wenig Komfort, als 1,1l-, 1,3l- und 2,0l-Vierzylinder in diversen Leistungsstufen von 40 bis 100 PS im RS 2000, insgesamt über 2.140.000 mal gebaut (davon 848.388 in Deutschland), aber in Deutschland nur 234.667 mal verkauft.

    1969-1973 Ford Capri I, schönes, familientaugliches Coupe, sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, diverse Motorisierungen vom 1300 mit 50 PS bis zum RS 2600 mit 150 PS und 3000 GT/GXL mit 140 PS, ab 9/1969 auch mit Automatik, ab 1970 auch als Straßenversion des erfolgreichen Rennsportmodells RS 2600, ab 1972 mit geänderten Scheinwerfern und Heckleuchten und mit neuen Reihenvierzylindern, Gesamtproduktion in Deutschland 784.000, davon etwa 244.000 auch in Deutschland verkauft.

    1970-1976 Ford Taunus "Knudsen-Taunus", Nachfolger des 12M/15M mit Reihenvierzylindern und Heckantrieb, völlig neue, dem Zeitgeschmack entsprechende Karosserie, nach sehr erfolgreichem ersten Jahr sinkende Verkaufszahlen wegen Qualitätsmängeln, als Taunus und Taunus L mit Rundscheinwerfern, besser ausgestattete Versionen mit eckigen Scheinwerfern, auch als Coupe und Turnier (Kombi), als 1,3- Vierzylinder mit 55 bzw. 59 PS, 1,6l-Vierzylinder mit 68, 72 oder 88 PS, als 2,0l-V6 mit 90 PS und als 2,3l-V6 mit 108 PS.

    1972-1977 Ford Granada/Consul (bis ´75), in Deutschland (Granada) und England (Consul) produzierte Schwestermodelle mit unterschiedlichen Motorisierungen, als Limousine, Turnier (Kombi) und Coupe (Fastback-Limousine) in verschiedenen Ausstattungsvarianten gebaut, Motoren vom 1,7l-V4 mit 65 PS im Consul bis zum 2,8l-V6 mit 150 PS im Granada.

    1974-1986 Ford Capri II, Nachfolger des Capri I mit leicht modifizierter Karosserie und geänderter Leuchtenoptik an Front und Heck, dank großer Heckklappe ein praktisches Kombi-Coupe, Motoren vom 1,3l-Vierzylinder mit 55 PS bis zum 3,0-Sechszylinder mit 138 PS, ab 1979 in modifizierter Form (Capri III)mit bis zu 188 PS, Gesamtproduktion in England und Deutschland inklusive der ersten Serie: 1.886.647 Stück.

    1975-1980 Ford Escort, zweite, in Deutschland entwickelte Auflage des Escort, deutlich eleganter und größer, mit Rundscheinwerfern bei kleiner Motorisierung, eckige Scheinwerfer für die stärkeren Modelle und Doppelscheinwerfer beim RS 2000, Kombi mit der Karosserie des ersten Escort Kombi und Front-Optik des neuen Modells, Motoren von 44 bis 110 PS, Motorenprogramm jetzt auch mit 1,6l-Maschine,  

    1976-1982 Ford Taunus (Werkscode GBTS). Der Nachfolger des Knudsen-Taunus war klar und sachlich gezeichnet, die Front war allerdings nicht mehr so markant. Der Ford Taunus übernahm weitestgehend die Technik seines Vorgängers. Die Motorenpalette war wie gehabt breit gefächert vom 1,3-l-Vierzylinder mit 55 PS bis zum 2,3-l-V6 mit108 PS. Das Topmodell hieß nun Ghia statt GXL. 1979 gönnte Ford dem Taunus ein Facelift und ein paar technische Verbesserungen, zum Beispiel einen neuen 2,0-l-Vierzylinder mit 101 PS. 1982 musste der Ford Taunus nach etwa 1,6 Mio. produzierten Fahrzeugen dem Ford Sierra weichen.

    1976-1989 Ford Fiesta. Mit dem Fiesta versuchte sich Ford im Kleinwagensegment und landete einen Volltreffer. Quasi aus dem Stand wurde der Ford Fiesta zum Marktführer, denn er bot viel Auto für wenig Geld. Der Ford Fiesta startet als Fiesta 1,0 mit 40 oder 45 PS und als Fiesta 1,1 mit 53 PS. Die Ausstattungsvarianten hießen Fiesta , Fiesta L, Fiesta Ghia und Fiesta S. Interessanterweise wurden die in Deutschland gebauten Fiesta überwiegend in die USA exportiert, die Fiesta für den deutschen Markt kamen aus Spanien. Außerdem wurde der Fiesta noch in England produziert. Ab 1981 gab es den Fiesta XR2 mit 1,6-l-Motor und 96 PS, 1983 gab es einen neuen 1,4-l-Motor mit 73 PS und einen 1,6-l-Diesel-Motor mit 54 PS. 1984 bekam der Ford Fiesta im Rahmen eines Facelifts eine neue, rundliche Front. Ab 1987 hießen die Modellvarianten Fiesta Holiday, Fiesta Festival, Fiesta Ghia und Fiesta XR2. Im gleichen Jahr wurde der Fiesta auch mit einem stufenlosen CTX-Getriebe angeboten. Diese Modelle sind heute extrem selten. Insgesamt wurde der Ford Fiesta etwa 4,5 Mio. mal gebaut.

    1977-1985 Ford Granada (Serie II). Komplett neues, sachliches Design bei der Ford Granada Limousine, Turnier noch mit großer Ähnlichkeit zum Vorgänger, das Ford Granada Coupe entfällt. Technik wie beim Vorgänger (Motoren vom 1,7-l-V4 mit70 PS bis zum 2,8-l-V6 mit 160 PS. Ab 1978 ist der Ford Granada der erste Ford mit Diesel-Motor. Die 2,1-l-Maschine mit 63 PS kommt von Peugeot. Ab 1981 ersetzt ein 1,6-l-Reihenmotor mit 75 PS den alten 1,7-l-V4. 1982 wird der Diesel durch einen 2,5-l-Diesel mit 69 PS ersetzt. Bemerkenswert ist, dass Ford vier V6-Motoren im Angebot hatte. Beide Granada-Serien verkauften sich zusammen 1.619.265 mal, davon entfielen etwa 770.000 auf den Ford Granada II.

    1980-1990 Ford Escort. Der neue Escort wurde komplett neu entwickelt. Er hatte im Gegensatz zum Vorgänger Frontantrieb und neue, quer eingebaute Motoren. Es gab den Ford Escort als Limousine mit zwei und vier Türen sowie als Kombi Escort Turnier mit zwei Türen. Stilistisch fiel der Ford Fiesta besonders durch seine klare Linie und das Stummelheck auf. Neben dem Basismodell gab es den Ford Escort noch als L, GL, Ghia und das sportliche Modell XR3. In den zehn Jahren Produktionszeit gab es eine große Anzahl an Motoren für den Ford Escort vom 1,1-l-Benziner mit 55 PS über den 1,6-l-Diesel mit 54 PS bis zum RS Turbo mit 132 PS. 1983 gab es nicht nur ein Facelift für den Ford Escort, sondern auch zwei neue Modellvarianten: das Ford Escort Cabrio und den Ford Orion mit klassischem Stufenheck. Er basierte auf dem Escort und unterschied sich von diesem eigentlich nur durch den angehängten Kofferraum. Ein weiteres Facelift folgte 1986.

    Auszug aus oldtimer-klassiker.de/ford.php